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Kia Ora – Willkommen in Neuseeland

Kia Ora – Willkommen in Neuseeland

Wo kann man schon einmal 3 Jahreszeiten in wenigen Tagen erleben? Richtig – in Neuseeland!

An einem kühlen Herbsttag im November geht es für mich mit dem ICE nach Frankfurt, bereit für die doch etwas längere Reise ans andere Ende der Welt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Singapur erreiche ich nach 23 Flugstunden mein Ziel Christchurch auf der Südinsel Neuseelands.

Bereits aus dem Flugzeug sehe ich die atemberaubende Landschaft der noch schneebedeckten Southern Alps, welche sich durch die Südinsel ziehen. Danach sattgrüne Wiesen, türkisblaue Flüsse und im Hintergrund der tiefblaue Pazifik bei strahlendem Sonnenschein. Am Boden angekommen werde ich mit einem herzlichen Kia Ora und sommerlichen 30 Grad empfangen.

Etwas müde von der langen Reise erwartet mich ein leckeres Barbecue, welches ich auf der sonnigen Terrasse des Jucy Snooze Hostel in direkter Nähe zum Flughafen genießen darf. Perfekt für einen kurzen Zwischenstopp bevor die Reise losgehen kann.

An meinem ersten Tag gibt es bereits viel zu entdecken. Angekommen in meinem Hotel mitten in Christchurch entscheide ich mich die Stadt zu Fuß zu erkunden und nicht mit der Sightseeing Tram, welche mich stark an die berühmten Cable Cars in San Francisco erinnert. Besonders  als ich vor der Christchurch Cathedral stehe oder vielmehr was davon noch übrig ist, wird mir bewusst wie stark das Erdbeben von 2011 immer noch Einfluss hat. Tolle Kunstprojekte, welche überall in der Innenstadt auf den Häusern zu sehen sind, lenken von der Zerstörung und den noch vorhandene Baustellen ab. Ich bin gespannt, wie sich Christchurch in den nächsten Jahren entwickelt.

Entlang der Gärten und Parks merke ich schnell, dass Christchurch ein ganz entspanntes Städtchen ist. Überall genießen die Einwohner in kleinen Cafes, Pubs oder auf den zahlreichen Wiesen die Sonne, welche sich heute so großzügig zeigt. Hoch hinaus geht es danach mit der Christchurch Gondola etwas außerhalb der Stadt. Oben angekommen erwartet mich ein fantastischer Ausblick auf Lyttelton Habour und die Küste.

Am nächsten Morgen heißt es früh Aufstehen – doch es hat sich gelohnt!

Mit dem Coastal Pacific geht es für mich um 7:00 Uhr los in Richtung Kaikoura. Entlang der Küste erstreckt sich zuerst eine spektakuläre Landschaft mit grünen Wiesen und Schafen soweit das Auge reicht. Im Anschluss zeigt sich dann das Meer mit den schneebedeckten Alpen im Hintergrund. Im offenen Aussichtswagen lässt sich die Fahrt besonders genießen.

Angekommen in Kaikoura wartet ein besonderes Highlight auf mich. Direkt am Bahnhof treffe ich Lisa von Whale Watch New Zealand. Nach einer kurzen Einführung in den heutigen Tag geht es weiter zum Hafen. Das Wetter meint es auch heute wieder gut mit uns und ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet. Wir hatten das Glück einige Delfine, Albatrosse und einen Buckelwal aus nächster Nähe zu sehen. Trotz erster Bedenken kann ich diesen Ausflug nur empfehlen, da die Crew sehr erfahren ist und auch stets auf den Schutz der Tiere geachtet wird.

Nach diesem schönen Erlebnis geht es für mich weiter zur wunderschönen Hapuku Lodge & Tree Houses. Dort lässt es sich hervorragend in einem der tollen Baumhäuser mit Blick über die Seaward Kaikoura Berge und das Meer entspannen.

Die nächste Etappe der Reise führt mich mit dem Auto entlang der Küstenstraße in Richtung Norden. Während sich zu meiner Linken die schneebedeckten Berge erheben, liegt zu meiner Rechten das Meer mit zahlreichen Seerobben-Kolonien, die sich in der Sonne aalen.  Wo sonst bekommt man so viele Seerobben in freier Natur zusehen?

Nach einem kurzen Fotostopp an einem der vielen Aussichtspunkten geht es weiter nach Blenheim, in der Region Marlborough. Diese sonnenverwöhnte Stadt ist der ideale Ausgangspunkt um den Weinanbau und die Gastronomie der Region kennenzulernen. Angekommen in meinem Übernachtungshotel lasse ich den Tag mit einem leckeren Sauvignon Blanc ausklingen.

Der nächste Morgen beginnt sportlich mit einer kleinen Fahrradtour durch die Weinreben. Ziel sind zwei Weinkellereien Marlboroughs.

Weinverkostung um 11 Uhr vormittags? Kein Problem!

Zu Gast bei Forrest Estate Wines und der Framingham Wine Company bekomme ich einen ersten Einblick in die Weinbereitung und darf auch das ein oder andere Gläschen verkosten. Auch Schokoladenliebhaber kommen in Blenheim nicht zu kurz, denn nach der Weinverkostung geht es für mich noch zur bekannten Schokoloadenmanufaktur Makana.

Im Anschluss erreiche ich mein Ziel – die Hafenstadt Picton. Eine Bootstour durch die weltberühmten Malborough Sounds darf auf meiner Tour natürlich nicht fehlen. Zwischen bewaldeten Hügeln erhebt sich eine wunderschöne  Küstenlandschaft voller geschützter Buchten und einsamer Strände.

Los geht es mit einer Wanderung auf der Vogelinsel Motuara. Auf dem Hügel angekommen werde ich mit einem atemberaubenden Ausblick über die Sounds belohnt. Nach einem kurzen Stopp an dem geschützten Strand von Ship Cove und dem Besuch des Denkmals von Captain Cook, beende ich den Tag mit einem leckeren Abendessen im Bay of Many Coves.

Am nächsten Morgen geht die erste Fähre früh morgens von Picton nach Welltington. Mit der Interislander verlasse ich die Südinsel und nehme Kurs auf die Nordinsel.

Zeit um die erste Etappe meiner Reise Revue passieren zu lassen und dankbar für die schönen Erlebnisse zu sein.

2 Antworten

  1. Excellent blog you’ve got here.. It’s difficult to find excellent writing like yours these days.
    I really appreciate people like you! Take care!!

  2. Tanja Dubreuil V Saurer sagt:

    Tolle Aufnahmen ! Danke u gute Ostertage, ich war da mehrmals, da ich Familie in N Z habe!

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